Schiller-Team „π-ed piper“ gewinnt GYPT-Regionalwettbewerb
05. März 2026

Taron Dahn, Eric Stefan Vanselow und Phil Peters vom Schiller-Gymnasium Hameln haben sich mit ihrem Team „π-ed piper“ beim Regionalwettbewerb der Deutschen Jugend-Physikmeisterschaft GYPT am Samstag, den 24.01.2026 mit hervorragenden Leistungen gegen die beiden anderen Schülerteams durchgesetzt und können sich nun stolz Südniedersächsische Physikmeister 2026 nennen.
Unter den Augen der anwesenden Gästen, die teils extra aus Hannover angereist waren, und der wieder hochkarätig besetzen Jury ging es beim Regionalwettbewerb der Deutschen Jugend-Physikmeisterschaft (German Young Physicists` Tournament) darum, das beste Physikteam in Südniedersachsen zu küren. Angetreten waren neben dem Siegerteam
„π-ed piper“ das schul¬übergreifende Team „superposition“ bestehend aus Leonard Brandt (Internat Solling), Jan Groth (Campe-Gymnasium Holzminden) und Christopher Wetzig (Otto-Hahn-Gymnasium Springe), die mit teils sehr beachtlichen Leistungen die Silbermedaille holten und das Team „Die Gummibärchen“ mit Caleb Jahn und Simon Schuhmacher - beide vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln, die zum allerersten Mal mit dabei waren und mit einer tollen Leistung Dritte wurden.

Abb. 1: Das Siegerteam „π-ed piper“
Im Rahmen des Regionalwettbewerbs qualifizierten sich Eric Vanselow, Phil Peters, Jan Groth, Leonard Brandt und Christopher Wetzig aufgrund ihrer herausragenden Einzelleistungen zudem für den GYPT-Bundeswettbewerb vom 6. bis zum 8. März im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Bad Honnef.
„Da waren richtig starke Präsentationen dabei und man merkt deutlich, welch enormen Fortschritte die meisten ehemaligen GYPT-Teilnehmer bei ihren Projektdurchführungen in diesem Jahr gemacht haben“, schwärmt Dr. Endre Kajari, Leiter des GYPT-Zentrums am Schülerforschungszentrum (SFZ) Hameln-Pyrmont und Lehrer am Schiller-Gymnasium nach dem hiesigen Regionalwettbewerb. Zusammen mit Dr. Lars Krieger hat er die Schüler vom Schiller-Gymnasium betreut. Kristin Wendelstorf, Lehrerin am Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln und Co-Leiterin des GYPT-Zentrums Hameln sowie Dr. habil. Frank Hubenthal, GYPT-Standortleiter Holzminden und Lehrer am Internat Solling, unterstützen die Teilnehmenden der anderen Schulen.

Abb. 2: Einblick in den Diskussionsteil eines GYPT-Matches
Die hochkarätig besetzte Jury bestand neben Dr. habil. Frank Hubenthal, Dr. Lars Krieger, und Kristin Wendelstorf aus Dr. Alexander Kremper, Leiter des GYPT-Standorts am Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen und Lehrer an der Elisabethschule Marburg, Dr. Carsten Hampe, Technischer Leiter bei der LASEROPTIK GmbH bei Hannover, Prof. Dr. Jan Schmidt, Professor für Photovoltaik-Materialforschung am Institut für Festköperphysik der Leibniz Universität Hannover und Abteilungsleiter Photovoltaik am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und Dr. Moritz Waitzmann, Leiter des foeXlab am Leibniz Lab of Optics and Photonics der Leibniz Universität Hannover.

Abb. 3: Teilnehmer, Jurymitglieder und Organisations-Team beim Gruppenfoto nach der Preisverleihung
Zusätzlich zu verschiedenen Sachpreisen und den Medaillen gab es für die Teilnehmer des GYPT-Regionalwettbewerbs ein besonderes „Bonbon“, das Dr. Waitzmann aus Hannover mitgebracht hatte und den Anwesenden bei der Preisverleihung vorstellte: Eine exklusive Mitgliedschaft bei den „Leibniz Young Talents“ der Leibniz Universität Hannover mit vier Terminen pro Jahr, bei denen man besondere Einblicke in verschiedene MINT-Forschungs-bereiche der Leibniz Universität Hannover erhält, sowie den QVLS-Preis (Quantum Valley Lower Saxony), eine Exkursion an die Leibniz Universität am Ende der Osterferien, bei der spannende Laborführungen und eigene Experimentiermöglichkeiten vor Ort im Vordergrund stehen.

Abb. 4: Notizen der Teams während der „Physics-Fights“ zusammen mit den GYPT-Medaillen
Das GYPT zählt zu den anspruchsvollsten Schülerwettbewerben Deutschlands, bei dem das eigene, wissenschaftliche Arbeiten an einem von 17 vorgegebenen physikalischen Problemen im Vordergrund steht. Die dabei gefundenen Resultate werden zunächst in Form einer
12-minütigen Präsentation auf Englisch vorgestellt und im anschließenden Gespräch mit einem gegnerischen Diskussionspartner und der anwesenden Jury erörtert und hinterfragt – selbstverständlich ebenfalls auf Englisch. Die finanzielle Förderung der Deutschen Jugend-Physikmeisterschaft GYPT wird schon seit Jahren durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sichergestellt.
Für den anstehenden GYPT-Bundeswettbewerb am DPG-Physikzentrum in Bad Honnef drücken wir Eric Vanslow und Phil Peters vom Schiller-Gymnasium sowie den anderen Qualifikanten des hiesigen Regionalwettbewerbs ganz fest die Daumen und wünschen Ihnen alles Gute!
Text: Endre Kajari
Fotos: Kristin Wendelstorf und Vivienne Wersebe