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20.02.2020

Schiller-Schülerinnen und -Schüler qualifizieren sich erneut für das Bundesfinale der deutschen Meisterschaft der jungen Physiker GYPT

Am 08. Februar 2020 fand am Schiller-Gymnasium in Hameln, einem der 14 Regionalzentren für GYPT in Deutschland, der Regionalwettbewerb GYPT 2020 statt. Nach einer fast sechsmonatigen Vorbereitung nahmen zwei Teams des Schiller-Gymnasiums am Regionalwettbewerb des Physikwettbewerbs teil.
 
Bei diesem Wettbewerb bereiteten die Teilnehmer jeweils eines der 17 vom Wettbewerb vorgegebenen physikalischen Probleme vor und stellten dieses mit Hilfe einer Präsentation auf Englisch vor. Dabei war nicht nur wissenschaftliches Arbeiten gefordert, sondern auch ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit. Nachdem das Team „The Coopers“ (Dario Brümmer, Marcel Paulus und Maxim Walther) und das Team „Gravitationsgranaten“ (Lina Düning und Tamara Hillerscheid) viel Kraft, Zeit und Ausdauer in die Vorbereitung hineingesteckt hatten, freuten sich die fünf Schiller- Schüler auf die interessanten Erfahrungen, die sie beim Wettbewerb an der eigenen Schule sammeln würden.
Aber wie ist es eigentlich dort mitzumachen? „Einfach nur toll! Man gewinnt so viele neue Eindrücke, lernt neue Leute kennen und verbessert das Vortragen vor Personen“. Nach einer kurzen Begrüßung hielten alle Teilnehmer des Wettbewerbs einen zehnminütigen Vortrag über ihre Aufgabe auf Englisch. Die Teilnehmer mussten sich in der sich nachfolgenden Diskussion, ebenfalls in englischer Sprache, auch den Fragen der gegnerischen Teams „Die Alphas“ (Mario Peralta Fabeck, Friedrich Hagemann und Fabian Wendelstorf) und dem Team „Die Asse“ (Vanessa Klajbor, Emma-Louise Moch und Anissija Schoppe) vom Campe-Gymnasium Holzminden stellen. An die Diskussion schlossen sich die Fragen der fünfköpfigen Jury an. Diese bestand aus Michael Steck, der für die Organisation des Bundeswettbewerbs zuständig ist, Jonas Landgraf aus Bayreuth (Physik-Vizeweltmeister 2016), Yannick Wulze, Lehrer am Schiller-Gymnasium, Dr. Said El Moussati und Kristin Wendelstorf, beide Lehrer am Campe-Gymnasium in Holzminden.
Nach den ersten fünf matches fanden eine Mittags- und später eine Kaffeepause statt, in denen es viel mentale Unterstützung gab.



In den Pausen wurde fleißig über die Präsentationen diskutiert. Am Ende des Tages wurden die matches prämiert: den vierten Platz erhielt das Team „Die Alphas“ vom Campe-Gymnasium, die als erstes die Urkunde überreicht bekamen und sich anschließend einen Preis aussuchen durften. Ganz knapp war die Entscheidung um den zweiten und dritten Platz. Das Team „Die Asse“ vom Campe-Gymnasium wurde von Michael Steck mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Den begehrten zweiten Platz erkämpfte das Team „Gravitationsgranaten“ vom Schiller-Gymnasium in Hameln. Sieger war wie im letzten Jahr das Team „The Coopers“, auch vom Schiller-Gymnasium.
Die beiden besten Teams des Regionalwettbewerbs, „The Coopers“ und „Gravitationsgranaten“, dürfen zum Bundeswettbewerb GYPT vom 28. Februar bis zum 1. März 2020 nach Bad Honnef fahren.
Nach der knappen Entscheidung um den zweiten Platz war das Team „Die Asse“ nicht dabei. Umso größer war die Freude bei Vannessa Klajbor, Emma-Louise Moch und Anissija Schoppe, als drei Tage nach dem Regionalwettbewerb vom Bundeswettbewerbsleiter Michael Steck die Nachricht kam, dass das Team aufgrund ihres guten Punktergebnisses im Nachrückverfahren zum Bundeswettbewerb nachnominiert worden war. Jetzt ist die Vorfreude auf den Bundeswettbewerb natürlich groß!
Ein bisschen Zeit bleibt noch, um die gewählten Aufgaben und deren Auswertungen weiter zu perfektionieren, denn vom 28.02. bis zum 01.03. findet das Bundesfinale in Bad Honnef statt.







Die Teilnehmer und Juroren des Regionalwettbewerbs GYPT Hameln: von links Michael Steck, Fabian Wendelstorf, Anissija Schoppe, Emma-Louise Moch, Lars Wiechert, Maxim Walther, Friedrich Hagemann, Vanessa Klajbor, Marcel Paulus, Jonas Landgraf, Noah Schulze, Dario Brümmer, Dr. Said El Moussati, Tamara Hillerscheid, Lina Düning, Yannick Wulze und Mario Peralta Fabeck. Es fehlt Kristin Wendelstorf, die das Foto macht.

Text und Fotos: Y. Wulze/SGHM