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26.02.2019

Junge Physik-Talente qualifizieren sich für Bundeswettbewerb

Etwas aufgeregt waren die drei Schüler Maxim Jonah Walther, Marcel Paulus und Dario Elia Brümmer, als sie nun ihr Wissen und Können unter Beweis stellen mussten. Die drei Zehntklässler sind Schüler des Schiller-Gymnasiums in Hameln und begeistert von allem, was mit Physik zu tun hat. Unterstützt von ihren Lehrern Dr. Endre Kajari, Volker Schroth und Henrik Schädlich schafften sie es, sich durch hervorragende Leistungen beim Regionalwettbewerb des GYPT 2019 (German Young Physicists’ Tournament) am Schiller-Gymnasium für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren. Nun bereiten sie sich auf den Bundeswettbewerb am 9. März in Bad Honnef vor.
 
Nach mehrmonatiger Vorbereitung nahm das Team mit dem schönen Namen „The Coopers“ am Regionalwettbewerb des anspruchsvollen Physikwettbewerbs teil. Bei diesem Wettbewerb bereiten die Schüler jeweils eine der 17 vorgegebenen physikalischen Probleme vor und stellen diese mit Hille einer Präsentation auf Englisch vor. Dabei ist einerseits genaues und wissenschaftliches Arbeiten gefordert, andererseits müssen die Gruppenmitglieder es aber auch schaffen, gelungen miteinander und mit anderen zu kommunizieren. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase freuten sich Maxim, Marcel und Dario darauf, ihre spannenden Resultate dem gegnerischen Team „Nightmare“, der hochkarätig besetzen Jury und den anwesenden Gästen im Rahmen des Regionalwettbewerbs des GYPT-Zentrums Hameln, das an das Schiller-Gymnasium angegliedert ist, zu präsentieren.

Alle Mitglieder des Teams hielten einen zwölfminütigen Vortrag über ihre Aufgabe auf Englisch. Anschließend stellten sie sich in einer Diskussion, ebenfalls in englischer Sprache, den Fragen des gegnerischen Teams „Nightmare“ (Maria Reich, Anissija Schoppe und Amira Shaabanova) vom Campe-Gymnasium in Holzminden. An die Diskussion anschließend folgten noch die Fragen der fünfköpfigen Jury. Diese bestand aus Florian Ostermaier aus Ulm (Physik-Weltmeister 2008, Bundessieger Jugend forscht 2007), Jonas Landgraf aus Bayreuth (Physik-Vizeweltmeister 2016), Volker Schroth vom Schiller-Gymnasium, Dr. Endre Kajari, Leiter des GYPT-Zentrums in Hameln und Lehrer am Schiller-Gymnasium, sowie Kristin Wendelstorf, Lehrerin am Campe-Gymnasium in Holzminden.
Einfach war das nicht, doch der Rahmen, der dabei gegeben wurde - es wurde sich sowohl um das leibliche wie auch um das mentale Wohl bestens gesorgt – half ein wenig, sodass die drei jungen Physiker am Ende des Tages als bestes Team glücklich und erfolgreich waren: Sie dürfen gemeinsam mit dem zweitplatzierten Team vom Campe-Gymnasium vom 8. bis zum 10. März zum Bundeswettbewerb nach Bad Honnef fahren und freuen sich jetzt schon sehr darauf. Und ein bisschen Zeit bleibt ihnen auch, um die gewählten Aufgaben und deren Auswertungen noch weiter zu perfektionieren.


Die Preisträger, von links: Maria Reich, Amira Shaabanova, Anissija Schoppe, Marcel Paulus, Dario Elia Brümmer und Maxim Jonah Walther.



Maxim Jonah Walther stellt sich in der Diskussion den Fragen von Amira Shaabanova.

Text: Maria Reich und Kristin Wendelstorf (Campe-Gymnasium Holzminden), Andrea Waltemode (Schiller-Gymnasium Hameln)

Copyright Bilder: Schiller-Gymnasium Hameln